SARAGOSSE / Parc Milla-Digital

SARAGOSSE / Parc Milla-Digital

Pour préparer l’Exposition universelle de 2008, la ville de Saragosse lance plusieurs concours d’architecture et de paysage, afin d’aménager le site de l’expo lui-même, situé dans une boucle de l’Èbre, et afin de redéfinir les espaces urbains qui le relient au centre-ville très construit et dépourvu de lieux d’agrément et de détente dans un cadre vert. Les paysagistes de l’Agence Ter remportent le concours voué à l’axe de liaison entre la nouvelle gare du train à grande vitesse AVE et le site de l’expo, jusqu’alors non réalisé – un parc sur un terrain étroit bordé de grandes infrastructures et d’un bâti dense et hétérogène. S’il a pour vocation de créer un nouvel espace de nature, confortable et inédit, le parc pose aussi la question de la manière de mettre en relation le réel avec le virtuel, le lieu lui-même avec son amplification numérique, les sensations de l’espace matériel avec celles de l’espace immatériel – il se veut tout un champ d’expérimentation digitale. Partout se mélangent les éléments de nature avec les éléments hightech du numérique, dans une composition flexible où les lisières naturelles ou construites sont les outils de basculement entre ces deux espaces. Ce sont les visiteurs qui deviennent les acteurs du parc, libres de se livrer aux plaisirs d’expérimentation à partir des supports donnés, les éléments structurants du paysage, qui ne sont rien d’autre qu’une œuvre ouverte se complétant par l’interactivité avec le digital pour former le nouvel espace composite d’une réalité augmentée.

IVRY SUR SEINE / Parc des Cormailles

IVRY SUR SEINE / Parc des Cormailles

Auf einer ehemaligen Industriebrache im Stadtzentrum von Ivry-sur-Seine, die geprägt ist von der Geografie des Seine-Tals, den Spuren des Hochwasser führenden Flusses und den Sedimenten der Überschwemmungen, erhalten die Einwohner einen neuen Park. Der Entwurf umfasst weite Rasenflächen und dichte Gehölzzonen, angelegt in Streifen und durchzogen von Alleen, die zu den städtischen Hauptstraßen überleiten und durch „Garten-Inseln akzentuiert sind. Ein langes Pflasterband durchzieht den Rasenteppich. Im Sommer wird es von einer hauchdünnen Wasserschicht bedeckt und erinnert an einen Kanal. Entlang des Kanals können Besucher zwischen schlanken Masten liegen, die als Dusche und als Wasserzerstäuber dienen und zur Freude der Kinder und zur Überraschung der Passanten beitragen.

Umgeben von hohen Bauten liegt der Park inmitten des städtischen Theaters. Um die Skyline der Metropole, der kontinuierliche Strom der Autos und die vorbeifahrenden Züge erleben zu können, wurde der Schutthügel aus dem Abriss der Fabriken am nördlichen Ende des Parks zum Belvedere umgenutzt. Nach Abriss der alten Fabriken in den siebziger Jahren diente das leere Gelände als Abenteuerspielplatz für Kinder, die auf improvisierten Schlitten den Abhang des Schutthügels hinunterrutschten. Filmemacher wählten das Areal als Drehort, und es fanden immer wieder Festivals und Trödelmärkte statt. Die Graffitimalereien aus der Zeit wurden erhalten. Heute bietet der Park den Menschen weiterhin einen Raum zur freien Entfaltung und zudem einen grünen Strand für diejenigen Anwohner, die nicht die Mittel haben, in die Ferien zu fahren.

 

DUBLIN / Royal Canal Park

DUBLIN / Royal Canal Park

Mitten im neuen Geschäftsviertel von Dublin entsteht durch den Park ein Naturraum, der sich aufgrund seiner Flexibilität der städtischen Entwicklung anpassen kann. Er besteht aus einzelnen Garten-Plattformen, die auf und am Wasser an das Wegenetzes angedockt werden, das die Uferkante strukturiert.

Durch das Andocken an die zwei Bezugshöhen Wasseroberfläche und Uferkante wird ein neuer Horizont definiert, der sich von der bestehende Ebene Kanalufer-Kanal löst. Die Überlagerung der beiden Ebenen ermöglicht eine veränderte Wahrnehmung der Grenzen des Parks: Uferböschung und Kanal verbinden sich zu einer weiten, grünen Einheit.