KONZEPT FREIANLAGEN HEIDELBERG Z4

Die Bebauung mit ihren differenzierten Volumen erlaubt Zonierungen, die im Innenhof qualitätvolle Freiräume mit privaten und halböffentlichen Nutzungen ermöglichen. Sie werden durch ein gemeinsames Gestaltungskonzept mit Obstgehölzen, Stauden-Gräser-Pflanzung, Holzmobiliar und Natursteinbelag definiert und schirmen die privaten Gärten zum Hof hin ab.

Gartenhof mit Obstgehölzen

Im Gartenhof dominieren domestizierte Obstgehölze. Durch ihre schönen Blühaspekte, essbaren Früchte und ein teilweise spektakulärer Herbstfärbung schaffen sie eine ganz besondere Atmosphäre. Die privaten Terrassen und Gärten werden durch eine geschnittene Zierapfelhecke voneinander und zum Gartenhof hin abgetrennt; sie gibt dem Spiel- und Aufenthaltsbereich einen attraktiven Hintergrund. Ein großzügiges Sitz- und Liegemöbel aus Holz definiert den halböffentlichen Bereich; einige ergänzende attraktive Wassersprudler sind in diesem Bereich denkbar. Die Spielfläche ist in die Struktur des Hofes integriert und bietet Spiel- Wipp- und Balanciermöglichkeiten für die Kleinsten, die ebenfalls aus Holz gefertigt sind.

Vier Durchgänge in den Hof sorgen für eine gute halböffentliche Gebietsdurchwegung. Im Kreuzungspunkt dieser internen Verbindungen könnte eine Bücherbox für eine zusätzliche Belebung und Nutzung des Hofes platziert werden.

In der Südhälfte des Hofes ist eine Gartenstruktur angelegt, die sowohl eine gemeinschaftliche Stauden- und Gräserpflanzung als auch Bereiche für eigene Pflanzungen der Mieter bieten kann. In einer Rasenfläche befindet sich ein überbindender Obstbaumhain, der eine lichte, halbschattige Atmosphäre schafft. Die Erdgeschossfassaden der Ladengeschäfte zum Hof werden mit Spalierobst begrünt.

Fahrradanlehnbügel für Besucher werden in den Erdgeschosszonen mit Ladenflächen kompakt in den Durchgängen zum Langen Anger und zur Max-Jarecki-Straße platziert, an der Robert-Koch- und der Darwinstraße befinden Sie sich im Straßenraum an den Eingängen.

Grüne Dachlandschaften

Für die Dachflächen wird eine extensive Bepflanzung vorgesehen. Passend zum städtebaulichen Volumen wird sie von oben nach unten abgestuft. In den oberen Ebenen besteht die Pflanzung aus einem Sedum-Kräuterflur oder pflegeleichtem Trockenrasen, in den von den Wohnungen einsehbaren Bereichen werden Blütenwiesenmischungen gesät. Dabei werden nektarspendende Sortenmischungen vorgezogen und auf eine Pflanzzusammenstellung geachtet, welche das Spektrum von früh- bis spätblühend abdecken und so auch das ganze Jahr über ein attraktives Erscheinungsbild abgeben.

  • Concours : Bahnstadt Heidelberg - Wohnquartier Z4
  • Lieu : Heidelberg, Deutschland
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Heidelberg Bahnstadt – Wohnquartier Z4