Symbole der chinesischen und französischen Kultur treffen sich in diesem in den Boden versenkten Garten. Es entsteht ein Raum, der Sinne und Emotionen anregt und die Erfahrung von intellektuellem und kulturellem Verständnis ermöglicht.

Als Symbol der Suche nach reinem Wasser wurde das Zentrum des Gartens wurde um drei bis vier Meter in den Boden versenkt. Gabionenwände in Verbindung mit grauen Ziegeln erinnern an geologische Schichten. Das Aushöhlen und Hineingehen in den Boden erzeugt eine starke Vertikalität, eine Beziehung zwischen Erde und Himmel, der von unten wie eingerahmt wirkt. In diesem geschlossenen, ruhigen Garten, der an traditionelle chinesische Gartenhöfe erinnert, im Schatten von Mauern und Pflanzen, weit weg vom Rauschen der Stadt, entsteht ein Mikroklima, das in den trockenen Sommern von Wuhan sehr angenehm ist.

Die durchsichtigen Wände und dichten Pflanzungen aus Bambus schaffen labyrithartige, schattige Orte, die von Wegen aus Metall und Steinen durchzogen sind und zur Langsamkeit einladen wollen. Drei „Lichtbrunnen“ inszenieren Wasser in verschiedenen Formen.

Das sanfte Licht, der Bambus und das Wasser vermischen sich zu einer besonderen Atmosphäre in diesem versenkten Garten.

  • Programm / Projekt:  Wuhan / Bambusgarten
  • Auslober: 10th international garden exhibition of China
  • Budget: 2,6 Mio. €
  • Fläche: 2000 m2
  • Zeitraum: 2014-2015
  • Ort: Wuhan, China
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Wuhan / Bambusgarten