Das Tal von Verdon ist gekennzeichnet durch eine Abfolge von unterschiedlichen Landschaftsräumen, die hinaus zum Meer führen: einem Feuchtbiotop mit Pinienbäumen, einem Parkplatz und schließlich einem Strand. Es besteht ein starker Kontrast zwischen dem Schatten des Pinienwaldes und dem hellen Sonnenschein am Strand und über der Weite des Meeres.

Im Gegensatz zu dieser Weite soll der Parkplatz zu einem intimeren, kleinteiligeren Ort werden. Er soll, über seine reine Funktion als Ort zum Autoabstellen hinaus, zu einer Art „grünem Vorzimmer“ werden, das man durchquert, bevor man auf den Strand hinaustritt.

Der Gesamtraum des Parkplatzes wird durch eine Abfolge von Terrassierungen und Gartenbändern unterteilt. Die Gartenbänder sind in einem Graben entlang der Terrassenmauern angelegt und mit blühenden Sträuchern bepflanzt. Dieses System aus Terrassen und Gräben dient vor allem dazu, bei Gewitter und Platzregen die großen Wassermengen aufzunehmen, um den Abfluss zu verzögern.

  • Programm / Projekt:  MARTIGUES / Strand von Verdon
  • Abnehmer: Martigues
  • Auftragnehmer: Agence Ter (Federführend) + Berim
  • Fläche: 3 ha
  • Zeitraum: 1999 - 2000
  • Ort: Martigues, Frankreich
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MARTIGUES / Strand von Verdon