Die Lichtung im Wald

Neue Funktionen in historischem Kontext

Der beiden Neubauten des Materialwissenschaftlichen Zentrums für Energiesysteme MZE und des Mikrotribologie Centrum µTC der Fraunhofer Gesellschaft befinden sich am Schnittpunkt zweier wichtiger städtebaulichen Achsen und am Übergang zwischen zwischen dem bewaldeten Bereich des Campus und dem komplexen heterogenen städtischen Raum des Campus. Die Außenanlagen des Gebäudekomplexes tragen dieser Situation Rechnung und gliedern die Neubauten in ein schlüssiges Gesamtkonzept ein.

Ungebaute Formen – die Mähkante als Gestaltungselement

Die Öffnung des Geländes zum Campus-Forum hin erinnert an eine Lichtung im Wald. Der Freiraum fasst als übergeordnetes Element die einzelnen heterogenen Architekturen zusammen ohne selbst als räumliches gestaltetes Element in Erscheinung zu treten.

Aufenthaltqualität bieten großzügige Sitzelemente, die sich nicht nur zur Pause und zum Verweilen, sondern auch für kleine Besprechungen und das Arbeiten mit dem Laptop eignen. Sie sind gruppiert über das neue Gelände hinweg verteilt und bieten Aufenthalt in unterschiedlichstem Ambiente an. Dabei bieten Sie auch den Vorbereichen der Bestandsgebäude neue Qualitäten und lassen den Außenraum der neuen Gebäude mit der bestehenden Campusgestaltung eins werden.

Baumpflanzungen an der Richard-Willstätter-Allee im Zuge der Neugestaltung sorgen dafür, die alte Platanenallee nachhaltig in ihrem Bestand zu erhalten und das Bild einer durchgängigen Baumreihe zu komplettieren.

 

 

  • Programm / Projekt:  Außenanlagen der Universitätsgebäude
  • Abnehmer: Agence Ter
  • Auftragnehmer: Land Baden-Württemberg (MZE) et Fraunhofer Gesellschaft (µTC)
  • Fläche: 1 ha
  • Zeitraum: 2012-2016
  • Ort: Karlsruhe, Deutschland
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Karlsruhe / KIT Campus Süd / Außenanlagen