Der Platz bildet konzeptionell eine Einheit in Topografie und Materialität. Erreicht wurde diese Entwurfsidee mit einem durchgängigen Belag aus anthrazitfarbenem Granit zwischen der Oper und der Königstraße. Auf dieser Hauptachse sollte eine freier Blick und ungehinderte Zugänglichkeit Priorität haben. Im Zentrum des Platzes liegt eine lang gestreckte Rasenfläche; ein aus fünf Elementen bestehender „Grüner Teppich“, der die Attraktivität und die Flexibilität der ehemaligen Rasenfläche übernommen hat. Die Rasenfläche erhielt durch die leichte Anhebung über Platzniveau und die besonders gestaltete Einfassung einen urbaneren Charakter. Dabei bleibt die einfache Pflege und vielfältige Nutzbarkeit einer klassischen Rasenfläche erhalten. In den ruhigeren Bereichen zwischen den Rasenfeldern bieten auf die Stahlkanten aufgesetzte Bänke Sitzmöglichkeiten für Besucher.

Nachts wird der Effekt der „schwebenden Rasenfelder“ mit Hilfe der Beleuchtung verstärkt. Im Frühjahr verwandeln sich die „schwebenden Rasenfelder“ in einen Teppich aus Krokussblüten.

Die Eingliederung ins Stadtgefüge und in die Königstraße erfolgt durch eine Brunnenanlage. Ein weitläufiges Feld aus Wassersprudlern greift als letztes Element des König-Heinrich-Platzes die Volumina der Rasenfelder auf und gliedert sich dadurch in das bestehende Konzept der Brunnenmeile der Königstraße ein. Die Wassersprudler des Düsenfeldes werden in das Gesamtlichtkonzept eingegliedert.

  • Programm / Projekt:  DUISBURG / König-Heinrich-Platz
  • Abnehmer: Duisburg
  • Auftragnehmer: Agence Ter
  • Fläche: 1,6 ha
  • Zeitraum: 2006 - 2008
  • Ort: Duisburg, Deutschland
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DUISBURG / König-Heinrich-Platz