NANTES / Zwischen den Ufern

NANTES / Zwischen den Ufern

Zwischen den Ufern ist eine zukunftsorientierte urbane Strategie, die von einem Anstieg des Wasserpegels der Loire ausgeht und mit Pilotprojekten an sechs repräsentativen Standorten die Vielfalt der Landschaften um Nantes aufzeigt.

Die dabei vorgeschlagene Vernetzung stützt sich auf die Geografie und die Geschichte der Region. Die Landschaft hier ist stark vom Wasser in allen seinen Formen geprägt. Ständige Bewegung, Brücken und Querungsmöglichkeiten sowie Landmarken zeugen von seiner Präsenz. Als echte Schnittstellen sind die Uferkanten besonderer Räume, die in ihrer ganzen Vielfalt im Fokus des Projekts stehen.

Der sich ständig weiter entwickelnde Ideenkatalog zeigt als Einstieg kurzfristige Maßnahmen auf, die die Uferkanten in den Mittelpunkt rücken. Langfristig soll daraus eine neue urbane Dynamik entstehen.

RENNES / flussaufwärts im Tal der Vilaine

RENNES  / flussaufwärts im Tal der Vilaine

Unsere Betrachtung umfasst das gesamte Talgebiet: 25 km Ufer auf beiden Seiten des Flusses. Das stark fragmentierte Tal, das sich heute vom Fluss abkehrt, ist ein wichtiger Bedeutungsträger und hat das Potential, eine gemeinsame Identität für das gesamte Gebiet zu schaffen. Deshalb schlagen wir vor, die Vilaine wieder enger mit der sie umgebenden Landschaft zu verbinden.
Der Parc de la Vilaine soll das Gebiet neu strukturieren und die vorhandenen Elemente enger miteinander verknüpfen. Dazu werden insbesondere die Flussufer direkter miteinander vernetzt. Die Besonderheit dieses Parks ist die Verbindung eines vielfältigen und qualitätvollen Lebensraumes mit einer Vielzahl an Aktivitäten. Nähe und Lebensqualität zeichnen ihn aus. Wir schlagen vor, den Park entlang von zwei kraftvollen Entwicklungsachsen zu organisieren, die die Annehmlichkeiten dieser Region hervorheben.

BORDEAUX / 55 000 ha für die Natur

BORDEAUX / 55 000 ha für die Natur

Die Zunahme von Kommunalverbänden und die Dezentralisierung öffentlicher Einrichtungen in städtische Randbereiche hatte eine zunehmende Verstädterung zur Folge, die wiederum kaum definierte Schnittstellen zwischen Stadt und „Nicht-mehr-Stadt“ mit sich brachte. Die Ränder von Siedlungen und Städten sind in der Regel Räume, die sich ständig verändern und Orte, an denen sich städtisches Wachstum rasant entwickelt. Für die Bewohner entsteht durch die schnelle Veränderung häufig das Gefühl, ihr Lebensraum werde zerstört: Sie werden durch den Verlust von Bezugspunkten destabilisiert. Doch diese Bereiche sind gleichzeitig Orte, an denen sich die Natur zeigt, sich durch ihre Ränder und Horizonte zur Schau stellt.

Aus der Vielfalt der natürlichen Elemente im Kommunalverband Bordeaux ergeben sich viele solcher Schnittstellen. Diese Räume erzeugen Randbereiche, die man auch als „Kanten“ definieren kann und die sich in Abhängigkeit von den natürlichen und städtischen Elementen bilden, aus denen sie sich zusammensetzen. Sie bilden keine Linie, sondern eine Schicht, vergleichbar mit den Saumbiotopen zwischen zwei Ökosystemen. Zudem sind sie nicht homogen und können, je nachdem, wo sie sich befinden die unterschiedlichsten Formen annehmen. Sie bilden das lebendige Gerüst des Kommunalverbands Bordeaux

Wir unterscheiden vier wesentliche Arten von „Kanten“: den Waldsaum, die Wasserkante, die Ränder landwirtschaftlicher Flächen, Ränder von Parks und Infrastruktur. Die Kanten sind das Konzentrat der Herausforderungen von morgen. Sie sind insbesonder interessant für städtebauliche Projekte , die innovatives städtebauliches Denken in Verbindung mit der Natur fördern.

SEINE AVAL / Seine Park

SEINE AVAL / Seine Park

Le territoire de Seine Park s’étend, à l’ouest de Paris, entre les communes de Conflans Sainte Honorine jusqu’à Jeufosse dans le département des Yvelines, sur un linéaire de 84km de berges de fleuve. Pour aborder cette échelle de territoire, il fallait trouver d’autres ressorts que la composition paysagère, dans lequel la Seine est un sujet vivant, avec ses crues et sa géographie complexe, faite d’iles, de bras morts, de boisements, de ressources en eau potable. Mais sur ce territoire actif, soumis à une forte pression foncière, l’Agence TER a choisi de se concentrer sur les espaces ‘’en creux’’, situés entre les villes, qui jalonnent le fleuve mais risquent d’être banalisés par une urbanisation qui ne tiendrait pas compte de leur potentiel. L’enjeu de la démarche a été de leur donner une valeur, par une programmation qui retisse des liens entre fleuve et plateau, et des continuités le long de la Seine, et fédère ainsi les communes autour d’un projet partagé. Ces entités paysagères, situées entre les villes, ont été dénommées « plages » : elles s’étendent de la plaine alluviale aux rebords de plateau, et doivent évoluer en lieux à forte valeur ajoutée.

ILE DE FRANCE / Grand Paris / Pour une métropole durable

ILE DE FRANCE / Grand Paris / Pour une métropole durable

La consultation internationale « Le Grand Pari(s) de l’agglomération parisienne » engagée par l’État et les collectivités en 2008-2009 a interrogé le fonctionnement de la métropole à l’échelle de l’Ile-de-France et permis de tracer des pistes, de définir un canevas, d’esquisser des scénarios post-Kyoto. Le contexte actuel, les concrétisations aujourd’hui à l’œuvre modifient la donne et nécessitent d’instruire à nouveau le débat et de tracer de nouvelles perspectives.
Notre étude porte sur les potentialités de densification et d’urbanisation des fonciers disponibles en bordure des infrastructures fluviales, ferroviaires ou autoroutières et dans les zones d’activités commerciales, dans un premier temps et sur l’expérimentation de stratégies d’implantation de programmes de logements collectifs dans un deuxième temps.
Réfléchir « en grand » permet d’aborder la question des friches notamment dans un nouveau rapport au territoire. Mis bout à bout, ces espaces délaissés redessinent de nouveaux paysages et offrent de nouvelles potentialités d’usage et de biodiversité. Ils fabriquent des continuités de situations de nature qui interfèrent avec d’autres situations paysagères. Les délaissés urbains petits et moyens renforcent une minéralité exacerbée de la ville et renvoient souvent une image négative de la qualité de vie. A cette échelle, la transformation paysagère vient accompagner des usages existants : pockets garden pour attendre les transports en communs, à proximité des lieux de scolarisation. Ces lieux se déclinent en fonction de la typologie de public qui les fréquente : jeunes, public en transit, riverains.

HAMBURG / Stadtküste

HAMBURG / Stadtküste

Im Rahmen eines IBA-Labors war es Aufgabe von Agence Ter, visionäre Ideen für eine Veränderung der Küstenlinie der Tideelbe in Verbindung zu großräumigen Strategien der Entwicklung der Elbestadt Hamburg zu entwickeln.
Historische Karten zeigen die Qualität der Tidelandschaft auf: Über Jahrhunderte sich aneinanderlagernde, verändernde horizontale Kulturschichten. Der Einflussbereich der Tideelbe wurde dabei immer kleiner, der Einflussbereich der Agrarlandschaft und der Städte immer größer. Heute leben die Menschen Im Schutz der Deiche ohne Bezug zur Dynamik und Gestaltkraft des Wassers. Mit einem neuen Verständnis des Öffnens und Erweiterns der Tidelandschaft kann die Geschichte eines dynamisch sich ändernden Landschafts- und Lebensraum fortgeschrieben werden.
Die alte Süderelbe in Hamburg ist seit fast 50 Jahren nicht mehr Teil des Tidestroms der Elbe. Alle wesentlichen Elemente des Konzepts der Tidelandschaft finden sich hier in großer Dichte wieder und können zum Labor für das Gesamtästuar werden. Die Mittel zur Gestaltung des Gebietes hält die Kulturlandschaft selbst bereit: das Anlagern und Verlagern als Grundprinzip, das Aufspüren und Verändern vorhandene Linien und Schichten als Gestaltungswerkzeug.

EUREGIONALE 2008 / Grünmetropole

EUREGIONALE, GRÜNMETROPOLE, DEUTSCHLAND/BELGIEN/NIEDERLANDE

Die EuRegionale 2008 (D-NL-B) ist grenzübergreifende Leistungsschau und ambitioniertes, euregionales Strukturprogramm zugleich. Unter dem Leitmotiv „Grenzen überschreiten“ will sie Impulse für eine im Wachstum und Aufbruch begriffene Region setzen. Die Grünmetropole, deren Fundament mit dem Masterplan gelegt wird, ist ein langfristig wirksamer und ausstrahlungsfähiger Anstoß für die industrielle Folgelandschaft der nördlichen Drei-Länder-Region. Ziel der Grünmetropole ist es, die „Ressourcen von gestern“ als „Ressource für morgen“ wieder in Wert zu setzen, dieser Landschaft ein neues Gesicht zu geben, auf den Standorten der alten Industrie neue, gute Adressen für künftige Entwicklungen aufzubauen und die Landschaft so attraktiv und reichhaltig zu gestalten, dass sie auch emotionale Bindungen auslöst.